Leben
Abel Salazar García (* 24. September 1917 in Mexiko-Stadt; † 21. Oktober 1995 in Cuernavaca) war ein mexikanischer Schauspieler, Filmregisseur und Filmproduzent. Er begann seine darstellerische Karriere nach verschiedenen Anstellungen als Archivar und Bademöbelverkäufer als Zweiter Mann von Komikern in Mexiko-Stadt. Beim Film konnte er 1941 in La casa del rencor von Chano Urueta debütieren. Gleich sein nächster Film mit demselben Regisseur, eine Version von Der Graf von Monte Christo, wird ein großer Erfolg. Schwierigkeiten in der privaten Beziehung zu seiner Verlobten, Schauspielkollegin Gloria Marín, die ihn vorübergehend verlässt, führten jedoch zu einer Krise, die er 1944 endgültig überwinden konnte, als mit Capullito de Alhelí sich Erfolg einstellt; weitere erfolgreiche Arbeiten wie Las cinco advertencias de Satanás (1945, von Fernando Soler), Los tres García (1946, von Ismael Rodríguez), Mi esposa busca novio (1947, von Carlos Orellana), La Panchita (1948, von Emilio Gómez Muriel), Yo quiero ser hombre (1950, von René Cardona), Una viuda sin sostén (1950, von Miguel M. Delgado) und Canasta uruguaya (1952, erneut von René Cardona) folgten. Dann ging Salazar nach Spanien, wo er in einer erklecklichen Anzahl von Abenteuerfilmen (wie El coyote aus dem Jahr 1954, von Joaquín Luis Romero Marchent) und vor allem Horrorfilmen, die er teilweise auch produzierte (so El vampiro und Der Sarg des Vampiro (beide 1957) von Fernando Méndez inszeniert), mitwirkte.
Filmografie
**Actor**
1989
**Mi segunda madre (TV Series)**as Rafael
- Episode #1.1 (1989) - Rafael
- Episode #1.3 - Rafael
- Episode #1.2 - Rafael
1987
**El otro**as Sr. Heredia
1969
**Paula**
1966
**El indomable**as Lico Martínez / Antonio Cam
Regie
1974: The Bullfighters – Das Todeslied der stählernen Ketten (Peor que los buitres)
## Weitere Informationen
Abel Salazar García war ein Sohn von Don Garca und dessen Frau, und Bruder zu Don Alfredo Salazar. Nach mehreren Ehen mit Alicia Crdenas und Gloria Marín heiratete er schließlich Rosita Arenas, die ihn vorübergehend verließ. Salazar und Arenas hatten eine Tochter, Rosa Salazar Arenas, eine mexikanische Schauspielerin und Drehbuchautorin. Sie co-authored Rituales Para El Amor, La Belleza y La Prosperidad (1998), mit Pita Ojeda. Er starb am 21. Oktober 1995 in Cuernavaca aufgrund von Atemwegserkrankungen und Alzheimer. Seine letzte Rolle spielte er im Kino für Arturo Ripstein.