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Juan Sánchez Coello

1950 - 2013

Kurzbiografie

  • Lifespan: 63 years
  • Top 3 works: Alessandro Farnese (1545-1592)
  • Works on APS: 1
  • Died: 2013
  • Nationality: Venezuela
  • Copyright status: Under copyright
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  • Born: 1950, Caracas, Venezuela
  • Museums on APS:
    • Palazzo della Pilotta
    • Palazzo della Pilotta
    • Palazzo della Pilotta
    • Palazzo della Pilotta
    • Palazzo della Pilotta
  • Also known as: Sánchez Coello
  • Art period: Zeitgenössische Kunst
  • Top-ranked work: Alessandro Farnese (1545-1592)

Kunst-Quiz

Jede Frage hat nur eine richtige Antwort.

Frage 1:
In den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelten sich eine Gruppe amerikanischer Maler zu bedeutenden Figuren in der Kunstwelt. Mit welcher Bewegung sind diese Künstler am engsten verbunden?
Frage 2:
Welcher Künstler ist für seine Serie der 'Man in Blue'-Gemälde bekannt, die Männer in Anzügen darstellen?
Frage 3:
Welchen Einfluss hatten Eadweard Muybridges Fotografien menschlicher Bewegungen auf Francis Bacons Gemälde der 'Two Figures'?
Frage 4:
Im Jahr 1954 stellte Francis Bacon zusammen mit welchen zwei anderen bedeutenden Künstlern im britischen Pavillon der Biennale von Venedig aus?
Frage 5:
Helen Frankenthalers Werk in den 1950er Jahren ist durch den Fokus auf das Einfangen 'des Glanzes des Alltäglichen' gekennzeichnet, wie von Alexander Nemerov beschrieben. Worauf bezieht sich dieser Ausdruck?

Der Schmelztiegel New Yorks: Francis Bacon und die 1950er Jahre

Francis Bacons Reise in das Herz des 20. Jahrhunderts war eine Kollision aus persönlicher Qual, künstlerischer Innovation und einer tiefgreifenden Auseinandersetzung mit den Ängsten seiner Zeit. Geboren 1906 in Dublin, war sein frühes Leben von familiärer Tragödie geprägt – dem plötzlichen Tod seines Vaters, als er erst elf Jahre alt war – ein Ereignis, das seine Weltanschauung unwiderkallich formen und die viszerale Intensität seines Werkes bestimmen sollte. Dieser Verlust, gepaart mit einem komplexen und oft turbulenten Privatleben, befeuerte eine unerbittliche Erkundung menschlicher Verletzlichkeit, Angst und des Grotesken – Themen, die sein Schaffen in den 1950er Jahren und darüber hinaus dominieren sollten. Das Jahrzehnt war Zeuge eines dramatischen Wandels in Bacons künstlerischem Werdegang, weg von den figurativen Porträts seiner frühen Karriere hin zu jenen albtraumhaften Gestalten und verzerrten Landschaften, die zu seinem Markenzeichen wurden. Diese Transformation war nicht bloß stilistischer Natur; sie spiegelte eine tiefe Auseinandersetzung mit der psychologischen Landschaft der Nachkriegsära wider, ein Ringen mit den nachwirkenden Traumata des Zweiten Weltkriegs und den beunruhigenden Unsicherheiten einer sich rasant verändernden Welt.

Frühe Einflüsse und das südafrikanische Intermezzo

Bacons künstlerische Entwicklung in den 1950er Jahren begann mit einer Phase relativer Isolation in Südafrika. Nachdem seine Mutter nach dem Tod seines Vaters dorthin gezogen war, verbrachte er zwei bedeutende Zeiträume – im Jahr 1951 und erneut 1952 – inmitten der Landschaften und der Tierwelt von Südrhodien (dem heutigen Simbabwe) und dem benachbarten Südafrika. Diese Erfahrungen erwiesen sich als zutiefst einflussreich und entfachten eine Faszination für die urwüchsliche Energie der Tiere, die durch die afrikanische Wildnis ziehen. Seine Gemälde aus dieser Zeit, wie etwa Study of a Figure in a Landscape (1952), fangen dieses Gefühl von roher, ungezähmter Kraft ein – eine direkte Antwort auf die Dimensionen und das Drama der natürlichen Welt. Gleichzeitig hallte Bacons Bewunderung für die altägyptische Kunst in seinem Werk nach und prägte sein Verständnis von Form, Komposition sowie die fortwährende menschliche Faszination für Sterblichkeit und das Jenseits. Die schlichte Strenge und die symbolische Schwere der ägyptischen Bildsprache bildeten einen Gegenpol zur zunehmend chaotischen und fragmentierten Natur seines späteren Schaffens.

Die Männer in Anzügen: Reduktion und psychologische Porträts

Ein prägendes Element von Bacons Werk der 1950er Jahre war seine Serie von sieben Gemälden, Man in Blue I-VII (1954). Dieses ehrgeizige Projekt stellte einen bedeutenden Wandel hin zur reduktiven Porträtmalerei dar, bei dem das Subjekt auf seine wesentlichen Elemente – Farbe, Form und Geste – reduziert wurde. Das Modell für diese Serie war ein Mann, der regelmäßig das Imperial Hotel in Henley-on-tThames besuchte, und Bacons Absicht war es nicht bloß, dessen Ähnlichkeit darzustellen, sondern einen Teil seines psychischen Zustands einzufangen. Die Gemälde sind von einem beunruhigenden Gefühl der Klaustrophobie und Angst durchdrungen, was sowohl Bacons eigenes turbulentes Privatleben als auch die allgemeine Zerrissenheit jener Epoche widerspiegelt. Die Serie zeigt den bewussten Versuch, spezifische emotionale Qualitäten – Einsamkeit, Verletzlichkeit, vielleicht sogar ein Hauch von Bedrohung – durch die sorgfältige Manipulation von Farbe und Form zu isolieren und zu verstärken. Diese Konzentration auf die psychologische Porträtierung wurde in späteren Werken, die nackte Körper darstellten, weiter vertieft, wobei er sich von Eadweard Muybridges Fotografien menschlicher Bewegungen inspirieren ließ, insbesondere von The Human Figure in Motion (1901), das für Bacons Verständnis von Anatomie und Gestik zu einer unschätzbaren Referenz wurde.

Ein turbulenter Kreis: Freunde, Mäzene und die Pariser Szene

Bacons soziales Leben in dieser Zeit war ebenso komplex und dynamisch wie seine Kunst. Er bewegte sich häufig zwischen verschiedenen Ateliers und lieh sich oft Räumlichkeiten von Freunden wie Peter Pollock und Paul Danquah in Battersea. Sein Bekanntenkreis umfasste eine vielfältige Gruppe von Künstlern, Schriftstellern und Intellektuellen – Persönlichkeiten wie Muriel Belcher, John Deakin, John Minton, Michael Andrews und Frank Auerbach in London sowie die literarischen Salons von Ann Fleming und Sonia Orwell. Seine Beziehung zu Peter Lacy, einem ehemaligen Kampfpiloten, war besonders intensiv und letztlich zerstörerisch, geprägt von obsessiver Hingabe und gegenseitiger Manipulation. Bacon folgte Lacy Mitte der 1950er Jahre nach Tanger und teilte seine Zeit zwischen Marokko und London auf, wobei er vom Mäzenatentum von Robert und Lisa Sainsbury profitierte, die zu außergewöhnlich loyalen Unterstützern wurden. Diese internationale Präsenz gipfelte in bedeutenden Ausstellungen in New York (1953) und Paris (1957), was Bacons Ruf als führende Figur der europäischen Avantgarde festigte.

Transformation und Vermächtnis

Bis 1957 durchlief Bacons Malstil eine spürbare Transformation, die durch einen kräftigeren Farbauftrag, intensivere Paletten und eine expressivere Handhabung der Form gekennzeichnet war. Diese Entwicklung wird in seiner Ausstellung in der Hanover Gallery im März 195