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Acryl auf Leinwand
Wandkunst
Surrealist Expressionism
1926
50.0 x 55.0 cm
Kulturgeschichtliches Museum OsnabrückGiclée- oder Leinwanddruck in Museumsqualität mit schneller Produktion und flexiblen Veredelungsoptionen.
Wählen Sie aus unseren vordefinierten Größen, die den ursprünglichen Proportionen des Kunstwerks entsprechen.
Sie können Ihre eigenen Maße eingeben, um ein bestimmtes Format oder einen speziellen Platz einzupassen. Wenn das von Ihnen gewählte Format nicht den Proportionen des Originalbildes entspricht, werden wir das Kunstwerk entweder beschneiden oder das Bild mit einem gespiegelten oder einfarbigen Rand erweitern. Ein digitaler Entwurf wird Ihnen zur Genehmigung zugesandt, bevor die Produktion beginnt.
Bitte beachten Sie, dass die Vorschau auf dem Bildschirm nicht den tatsächlichen Zuschnitt oder die Erweiterung widerspiegelt. Nur der Entwurf zeigt die endgültige Komposition präzise an.
Obwohl Sondermaße verfügbar sind, empfehlen wir die Auswahl eines Maßes aus der vordefinierten Liste, um die ursprünglichen Proportionen zu bewahren.
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Größe der Reproduktion
Felix Nussbaum entstammte einer Familie, in der die Kunst eine wichtige Rolle spielte. Sein Vater, Philipp Nussbaum, war ein Kriegsveteran und Amateurmaler, der seinen Sohn frühzeitig zur künstlerischen Betätigung ermutigte. Felix begann seine formale Ausbildung bereits 1920 in Hamburg und Berlin. In seiner frühen Schaffensphase ließ er sich stark von Vincent van Gogh und Henri Rousseau inspirieren. Später wandte er sich den Werken von Giorgio de Chirico und Carlo Carrà zu, die seinen Stil maßgeblich beeinflussten. Auch der expressionistische Ansatz von Karl Hofer prägte seine sorgfältige Farbgebung.
Mit dem Aufstieg der Nationalsozialisten in Deutschland 1933 änderte sich Felix Nussbaums Leben grundlegend. Während eines Stipendiums an der Berliner Akademie der Künste wurde ihm klar, dass er als Jude keine Zukunft mehr dort hatte. Die darauffolgenden Jahre waren geprägt von Angst und Exil. Er floh mit seiner späteren Ehefrau Felka Platek zunächst nach Paris und später nach Belgien. Diese Zeit des emotionalen und künstlerischen Rückzugs war jedoch auch eine Phase intensiver Kreativität. Nussbaums Kunst spiegelte zunehmend die Bedrohung und Verfolgung wider, denen er und seine Familie ausgesetzt waren.
Im Jahr 1944 erlitt Felix Nussbaums Familie eine Reihe von tragischen Ereignissen. Seine Eltern wurden im Februar in Auschwitz ermordet. Im Juli wurde Nussbaum selbst zusammen mit seiner Frau in einem Versteck entdeckt, verhaftet und ins Transitlager Mechelen deportiert. Am 2. August erreichten sie Auschwitz, wo Felix eine Woche später ums Leben kam. Sein Vermächtnis lebt jedoch fort. Seit 1998 gibt es das Felix Nussbaum Haus in Osnabrück, das seine Werke ausstellt und sein Leben dokumentiert. Seine Kunstwerke sind heute wichtige Zeugnisse der Schrecken des Holocaust und mahnen zur Besinnung auf die Bedeutung von Toleranz und Menschlichkeit.
1904 - 1945 , Deutschland
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