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Dekorations-Assistent – Wohnzimmer

Wählen Sie Wandkunst so, wie es ein professioneller Dekorateur tun würde. Amateure beginnen mit einem Bild, das ihnen gefällt; Dekorateure beginnen mit dem Raum. Gehen Sie die unten aufgeführten fünf Schritte durch – zuerst Epoche, Stil und Stimmung, dann Ihre drei Farben, dann die Größenberechnung – und der Assistent entwirft sechs gezielte Richtungen passender Kunstwerke, die Sie direkt miteinander vergleichen können.

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Das Briefing für den Raum – Epoche, Stil, Stimmung

Legen Sie fest, wofür der Raum gedacht ist und welche Atmosphäre er ausstrahlen soll, bevor Sie sich nach Kunst umsehen. Das Wohnzimmer ist das soziale Herzstück des Zuhauses – warm, belebend, ein Ort für Statements. Legen Sie zuerst Epoche, Stil und Stimmung fest, dann wird jedes Kunstwerk, das Sie danach betrachten, bereits dazugehören. Dies ist der Schritt, den Amateure überspringen und Profis niemals auslassen.

Machen Sie es wie ein Profi
  • Gehen Sie den Raum gedanklich durch, bevor Sie sich entscheiden: Wer sitzt wo, Nutzung am Tag oder am Abend, lebhafter oder ruhiger Haushalt.
  • Passen Sie die Formsprache des Interieurs an oder setzen Sie bewusste Kontraste – ein rohes, modernes Abstraktum in einem historisch gestalteten Raum funktioniert, aber nur mit Absicht. Niemals zufällig.
  • Stimmung schlägt Motiv: Ein ruhiges Konzept schließt ein gewagtes abstraktes Werk aus, selbst wenn Sie es lieben – bewahren Sie es für einen anderen Raum auf.

Wählen Sie eine historische Epoche aus

Wählen Sie einen beliebten Stil aus dieser Gruppe

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Die Farbpalette – drei Farben

Two professional moves: echo - pull the art's colours from the room's textiles and wood so the piece feels inevitable - or accent - let the art bring the one colour the room lacks, the "10" of 60-30-10.
The trap is undertone: a warm-cream room fights a cool-grey painting even when the hues "match".
Erstellen Sie die Farbpalette basierend auf dem tatsächlichen Raum, nicht aus der Erinnerung.

Machen Sie es wie ein Profi
  • Fotografieren Sie den Raum bei Tageslicht aus dem Türrahmen heraus, sodass die wichtigsten Textilien im Bild sind – das Sofa ist entscheidender als die Wände.
  • Echo: Behalten Sie die extrahierten Farben 1 und 2 bei und passen Sie nur Farbe 3 an. Akzent: Ersetzen Sie Farbe 3 durch die Farbe, die dem Raum fehlt – oft das Komplement zu Farbe 1.
  • Unterton prüfen: Verschieben Sie die Regler für Sättigung und Helligkeit so lange, bis die Farbmuster harmonisch neben dem Raumfoto wirken. Wenn der Kontrast auf dem Bildschirm unnatürlich wirkt, wird er auch an der Wand nicht stimmig sein.
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Passt es? – Maßstab und Aufhängungsmuster

Bei diesem Schritt geht es um Mathematik, nicht um Geschmack. Das Werk über dem Möbelstück sollte zwei Drittel bis drei Viertel der Breite des Möbelstücks einnehmen, zentriert auf Augenhöhe bei 145–150 cm, mit einem Abstand von 15–25 cm oberhalb der Sofalehne. Der häufigste Fehler in realen Wohnräumen ist zu kleine Kunst – dieser Leitfaden macht diesen Fehler unmöglich.

Machen Sie es wie ein Profi
  • Messen Sie die Wand und die Möbel – schätzen Sie nicht. Zwei Minuten mit einem Maßband verhindern den klassischen Fehlkauf eines zu kleinen Objekts.
  • Landschafts- und Panoramaformen wirken über Sofas und Sideboards besonders natürlich; hohe, schmale Formen eignen sich ideal für die Wandflächen neben einem Kamin oder Türdurchgang.
  • Eine große leere Wand verlangt nach einem einzigen, imposanten Blickfang – oder nach einer Galeriewand, die als ein großes Rechteck angeordnet ist.

Möbel unter dem Kunstwerk

Form des Kunstwerks

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Wählen Sie Ihren Fokus

Ein langes Raster lässt jedes Kunstwerk mit jedem anderen konkurrieren. Ein Dekorateur vergleicht Richtungen, nicht Bilder. Wählen Sie eine Perspektive und der Assistent ordnet die passenden Kunstwerke in nebeneinanderstehenden Spalten an – als bewusste Interpretationen Ihres Entwurfs –, damit Sie das gesamte Spektrum sehen können, bevor Sie sich für ein Werk entscheiden.

Machen Sie es wie ein Profi
  • In der Farb-Ansicht sind die Spalten von links nach rechts als Echo zu Akzent angeordnet: Die ersten Spalten fügen sich harmonisch ein, die letzten setzen Akzente. Entscheiden Sie sich für die passende Strategie für Ihren Raum, bevor Sie sich in ein Bild verlieben.
  • Spannen Sie den Blick über ganze Spalten, nicht nur über einzelne Kunstwerke: Schließen Sie zuerst ganze Richtungen aus und wählen Sie dann zwei oder drei Stücke aus den ein bis zwei verbleibenden Spalten aus.
  • Betrachten Sie dasselbe Objekt aus verschiedenen Perspektiven – ein Stück, das sowohl zu Ihrer Farbwahl als auch zu Ihrem Stil passt, vermittelt Ihnen eine Botschaft.
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Vergleichen Sie die Säulen und wählen Sie Ihr Highlight

Sie wählen nun den Blickfang des Raumes – das Erste, worauf der Blick beim Betreten fällt. Eine einzige Akzentwand verleiht dem Wohnzimmer Halt; alles andere ordnet sich ihr unter. Vergleichen Sie die visuelle Wirkung über die Spalten hinweg: Eine dunkle, dichte Leinwand muss vom Raum aufgenommen werden und darf nicht nur auf dem Bildschirm bewundert werden.

Machen Sie es wie ein Profi
  • Machen Sie den Türrahmen-Test: Öffnen Sie ein Objekt in der Innenraumvorschau und beurteilen Sie es aus der Entfernung, aus der Sie es auch im Raum sehen würden, statt nur aus nächster Nähe.
  • Kaufen Sie zuerst das Herzstück; ergänzende Elemente – dezentere Stücke, eine Serie oder gar nichts – folgen erst danach und können aus den ruhigeren Spalten desselben Briefings stammen.
  • Zwei Finalisten? Favorisieren Sie beide und lassen Sie die Wand in der Innenraum-Vorschau entscheiden – niemals im Vorschaubild.

Palette eines Lieblingskunstwerks